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E-Card „NG“ (Next Generation)




Mehr  als 3 Jahre nach der Einführung des Systems ist es an der Zeit intensiv über zusätzliche Funktionen der E-Card,
die  - sein Einverständnis vorausgesetzt – für den Bürger/Patienten und auch für den Behandler (GDA) verbesserte Funktionalität und Mehrwert   bringen
und von der Chipkartengesellschaft/Sozialversicherung rasch und kostengünstig  („Quick-Win“) umgesetzt werden können
nachzudenken:

zum Beispiel:

Notfalldaten (Ansprechperson, med. Informationen)
Angabe von Vertrauensarzt/ärzten, die Dokumente/Befunde automatisch erhalten sollen (siehe  ELGA „light“)
Information, ob eine Patientenverfügung besteht und wie sie zugänglich ist
e-Impfpass
e-Blutspendeausweis

etc.

Diese Informationen könnten offline (auf der Karte)   und/oder   online (mittels der Karte abrufbar) zugänglich sein.

Der Bürger/Patient selbst – mit Hilfe der E-Card als Bürgerkarte – über ein Gesundheitsportal oder
Servicestellen bei den GDA`s  (z.B. Ärzten, Apotheker oder der Sozialversicherung  gegen entsprechende Aufwandsentschädigung  ) sollten  diese Daten einpflegen und aktualisieren



Verbesserungsbedarf   und Möglichkeiten   im    täglichen Umgang   mit  der E-card bestehen auch bei Unzulänglichkeiten,
die Patienten und medizinischen Betreuern die Arbeit erschweren und zeitraubenden zusätzlichen  Aufwand verursachen,  wie:
 

-          Die bei der Einführung des KES (Krankenscheinersatzes) über E-Card versprochene, aber noch nicht realisierte  Tages-Aktualität der Versicherungsdaten im E-Card-System ist endlich umzusetzen

-          Aufnahme (mit Einverständnis des Patienten )   zusätzlicher Daten wie  Adresse und  Dienstgeber sowie Vertrauens-/Hausarzt, Telephon, im Notfall zu verständigende Angehörige, etc. auf die E-Card

-          Sozialhilfeempfänger,  Privat- und Sonderversicherte (somit alle in Österreich krankenversicherten Personen) sind zumindest informell (Bestätigung des aktuellen Versicherungsschutzes)  in das E-Card-Informationssystem einbinden.

-          Zur korrekten Identifikation der Patienten sind diese zu informieren, bei jeder Inanspruchnahme medizinischer Leistungen mittels E-Card einen Lichtbildausweis unaufgefordert vorzuweisen

 

-          Ein vom Bürger/Patienten („Bürgerkarte“)  und Arzt (KES) jederzeit online tagesaktuell überprüfbarer Versicherungsnachweis für jeden in Österreich Versicherten ist zu garantieren, mit der Möglichkeit diesen Versicherungsnachweis,  verbunden mit Informationen auch über den Leistungsumfang der Versicherung und die Pflichten des Versicherten wie Krankmeldungsfristen, etc.  (entsprechend einer auch bei anderen Versicherung üblichen „Polizze“)  auszudrucken. Dazu muß auch die Sozialversicherungsgesetzgebung der Notwendigkeit den Versicherungsnachweis tagesaktuell festzusetzen angepasst werden (dzt.  wird oft erst am Ende eines Arbeitsmonats die versichernde Krankenkasse bekannt  und so ist oft für 4 bis 6 Wochen der Versicherungsstatus unklar !)

-          Arbeitsämter , Krankenkassen und Hauptverband haben die technischen Voraussetzungen zu schaffen  die Versicherungssituation tagesaktuell elektronisch nachprüfbar zu halten und den Bürger/Patienten nachweislich (Beleg !) über Änderungen zu informieren. (immer wieder treten Situationen auf, wo Bürger/Patienten monate- oder sogar jahrelang nicht versichert sind ohne von der zuständigen Krankenkasse benachrichtigt zu werden)

 

-          Bei Unklarheiten des Versicherungsanspruches ist ein elektronisch kontaktierbarer Sofort-Auskunftsdienst der SV einzurichten, der – analog dem ABS – binnen 30 Minuten eine Klärung erreichen muß, ansonsten der Bürger/Patient als automatisch versichert gilt.

-          Ev. Kombination des Personalausweises mit der E-Card (Vorteil: Photo als Identitätsnachweis !)

-          Patienten/Ärzten/Apothekern/anderen auf aktuelle E-Card Daten angewiesene Institutionen sind gegebenenfalls  entstandener Mehraufwand und  Schäden durch nachweislich von Systemmängel verzögerten Versicherungsschutz zu ersetzen. (z.B. nachträglich nicht ausbezahlte Honorare/Medikamentenkosten bei aktuell nicht erkennbaren Versicherungsänderungen)

 

Stand: 9. 4.2009

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